2010

Frühjahr

Unser Ziel ist der Schwarzwald. Hier geniessen wir die Tage und erholen uns vom Alltag.

Rumänien

Wir fahren einen ganzen Tag Autobahn, um noch in Ungarn, in Berekfürdö auf dem Campingplatz mit Thermalbad den Abend zu geniessen. 

 

Am nächsten Tag fahren wir in Rumänien an riesigen Feldern vorbei Richtung Siebenbürgen. Wir geniessen die Landschaft, die zunehmend hügeliger wird.

Bald schon beschliessen wir kleine Nebenstrassen zu fahren. Gemütlich, auf teilweise sehr schlechten Strassen fahren wir durch Schluchten, hügelige Landschaften, Dörfer und vorbei an schönen Kirchen.

 

Während dem am Strassenrand bei Romas Pilze kaufen, lernen wir einen Belgier kennen, der mit einer Rumänin liiert ist. Durch sie lernen wir am nächsten Tag eine Grossfamilie kennen. Besonders der Grossvater der über 90 Jahre alt ist und noch immer jedes Jahr seinen eigenen Schnaps brennt, geniesst die Abwechslung mit uns Schnaps zu trinken und von früheren Zeiten zu erzählen.

 

Am nächsten Tag geht es weiter über die berühmte Trans Fagaraz. Eine Passstrasse wie im Bilderbuch. Vor allem die Nordseite ist einfach grandios! Kurve um Kurve geht es über Weiden steil hinunter ins Tal, vorbei an Wasserfällen.

 

Den Abend geniessen auf dem Campingplatz in Carta bei einer Holländerin und einem rumänischen Künstler. Sie haben ihren Garten als Campingplatz eingerichtet.

 

Am nächsten Tag findet Beat beim Autocheck bei beiden hinteren Rädern teilweise grosse Risse in den Felgen. Wir sind geschockt und stellen uns vor, was am Tag zuvor hätte passieren können!

 

Dann ärgern wir uns, denn vor den Ferien wurden wir von unserem Autohändler in Deutschland gebeten, die Felgen kontrollieren zu lassen, dass einige Fahrzeuge in Deutschland Risse in den Felgen aufwiesen. Wir haben dann in der Schweiz bei einem Nissanhändler die Felgen kontrollieren lassen. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass die Leute die Fegen nur aussen einwenig angeschaut hatten!

 

Damit wir noch einigermassen sicher fahren können, tauschen wir das schlechtere Rad mit dem Reserverad und fahren auf guten Strassen nach Sibiu zu einem Nissanhändler. Während 10 Tagen kämpfen wir für neue bessere Felgen. Niemand will die Verantwortung und die Kosten übernehmen. Nissan Deutschland spricht nicht mit Nissan Rumänien. Wir fragen uns, ob wir in der EU sind?

 

Schlussendlich setzt sich unser Nissanhändler in Deutschland dafür ein, dass neue, bessere Felgen per DHL von Amsterdam nach Rumänien geschickt werden!

 

Die 10 Tage geniessen wir neben dem Ärger auch auf dem Campingplatz in Carta. Wir machen Radtouren in umliegende Dörfer, gehen im Dorf spazieren und sprechen mit den Romas die im Dorf leben und hier Pferde züchten. Auch ein Ausflug nach Sibiu hat sich gelohnt.

 

Endlich können wir weiterfahren und beschliessen in Siebenbürgen zu bleiben. Wir bewundern noch einige Wehrkirchen und haben die Gelegenheit mit deutschsprachigen Rumänen, Abkömmlinge von Deutschen, die vor unzähligen Generationen eingewandert sind, zu sprechen.

 

Ein Höhepunkt ist auch die Besichtigung von Sighisoara.

 

Auf dem Heimweg beschliessen wir im nächsten Jahr wieder nach Rumänien zu fahren.

 

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