Rückblick auf unsere Reise

Nach über 6 Monaten sind wir in 3 Tagen zu Hause. Eine erlebnisreiche Reise bleibt uns in guter Erinnerung. Begegnungen mit Menschen, faszinierende Landschaften, aber auch verschiedene Kulturen mit ihren Religionen und Essensgewohnheiten und viele neue Freunde haben die Reise geprägt.

 

Wir haben uns immer wieder gefreut von vielen Freunden Rückmeldungen zu erhalten. Es war schön mit Euch die Eindrücke die wir erlebt haben wenigstens teilweise zu teilen. Jeder Tag hat uns positive Erlebnisse gebracht. Natürlich gehören auch negative dazu. Wir konnten aber alle Probleme lösen und oft waren sie verbunden mit positiven Eindrücken und Erlebnissen. Leider war es uns nicht immer möglich alle Mails zu beantworten. Wir hoffen deshalb auf Euer Verständnis.

 

Die guten Erfahrungen, die tollen Erlebnisse führen dazu dass wir schon wieder neue Pläne schmieden. Träume wie Iran und Arabische Halbinsel und Jordanien für ein Jahr, oder dann Südamerika und Amerika für mindestens 2 Jahre. Fest steht, dass wir im Frühling 2 Wochen in Deutschland verbringen und im Sommer werden wir die Pyrenäen bereisen. Vorerst hoffen wir aber, dass wir gesund bleiben und vor allem ich freue ich mich auf „meine Kinder“ in der Schule und die Arbeit ab Mitte Februar. Doch vorher hoffen wir noch möglichst viele Freunde begrüssen zu können.

 

Zahlen aus der Statistik:

  •  Reisedauer                      196 Tage
  •  gefahrene Kilometer       24`000km
  •  Dieselverbrauch              2900l (inkl. Heizung und Heisswasser)
  •  Visa und Gebühren        1200.- sFr.
  •  Übernachtungen             1200.- sFr.
  •  Gasverbrauch                  34l (täglich kochen, jeden 3. Tag Brot backen)
  •  Eintritte                               845.- sFr.

 

Rückblick Rumänien:

In frühreren Jahren haben wir das Land schon insgesamt 8 Wochen bereist und wir fühlen uns bei der Ankunft wie zu Hause.

  • die Transalpina ist ein Highlight

  • Bukarest gefällt uns nicht und Regierungspalast ist geschlossen wegen einer politischen Krise

  • sehr heiss!

  • auf dem Camingplatz erleben wir die Mordkommission

  • das Donaudelta ist toll und die Fahrt mit dem Boot ein einmaliges Erlebnis

  

Rückblick Ukraine:

  • der Tag mit Anna und ihrer Familie ist unvergesslich und bleibt uns in guter Erinnerung

  • flach, flacher, am flachsten

  • heiss, heisser, am heissesten

  • Problem mit der Luftfeder, sie steigt aus

  • Luftfeder defekt. Auf der weiteren Reise ist die reduzierte Bodenfreiheit ab und zu ein Problem auf den super schlechten Strassen

  • zuviele Russen auf der Krim die teilweise sehr unangenehm auffallen

  • übervolle Strände

  • Stellplätze direkt am Meer mit den Ukrainern, sehr schmutzig

  • Toiletten!!!!!

  • überall Abfälle

 

Rückblick Russland:

  • sehr gute Erfahrungen am Zoll in Russland mit den Zöllnern, hilfsbereit

  • Zoll dauert lange (stundenlang in Kolonne stehen)

  • Gastfreundschaft super

  • ausserorts fahren Russen zu schnell, wir werden oft überholt

  • Polizei ist überall aber sehr freundlich, halten uns an, wollen die Papiere sehen und dann plaudern sie mit uns und wollen wissen wohin wir fahren

  • Innerorts immer ein Verkehrschaos, an Kreuzungen stehen die Autos kreuz und quer und irgendwie schafft man dann doch die andere Seite der Kreuzung zu erreichen

  • Stau in allen Ortschaften am Schwarzen Meer

  • Sochi und das Gebiet der Olympischen Winterspiele ist eine Riesenbaustelle. Unglaublich was und wie gebaut wird für die Spiele, und alles ist nicht nachhaltig!

  • Mit Hilfe des Kompasses aus Wladikavkas fahren

  • wenig Campingplätze, Sanitäranlagen unglaublich!

  • Keine Abfälle liegen herum

 

Rückblick Aserbeidschan:

  • eindrückliche Fahrt in den Kaukasus der meistens sehr unzugänglich ist

  • Iraner die bei uns übernachten

  • auf dem Land wunderbare Erlebnisse mit der Bevölkerung, auch mit Flüchtlingen

  • Kuh-, Schaf- und Ziegenherde sowie Esel (noch nie soviele Esel gesehen wie hier)

  • überladene Lastwagen und Personenwagen

  • 200km Strassenbaustelle, überall werden riesige Strassen gebaut

  • Baku grosser Kontrast zum Land

  • Sturm in Baku und übernachten beim Mariott und vor dem Regierungspalast

  • Kaspisches Meer mit Ölschicht!

  • Abfallentsorgung problematisch

 

Rückblick Armenien:

  • hohe Strassen- und Versicherungsgebühren

  • sehr armes Land, gebirgig mit vielen Hochebenen

  • eindrückliche, herzliche Begegnungen mit Leuten
  • Beat nimmt an Geburtstagsfeier von Männern teil
  • tolle Landschaften, Kirchenanlagen, Karavansereien
  • Jerwan, eine lebendige, stimmungsvolle Stadt
  • Kuh-, Schaf- und Ziegenherden
  • Kartoffelen werden auch über 2000m angebaut
  • viele iranische Lastwagen
  • gute Strassen, die an der Grenze zu asarbeidschanisschen Exklave mit einem Wall geschützt sind, als Deckung gegen Heckenschützen
  • das erste Loch im Pneu wird von aussen geflickt
  • viel Abfall an Strassenrändern

 

Rückblick Berg Karabach:

  • Visum einholen in Stepanakert
  • Nordosten tolle Landschaften, Kirchenanlagen
  • Miltär allgegenwärtig, treffen auf eine Truppe mit Munition, etc. und Militär baut Schützengräben!
  • an der Grenze zum Iran fühlen wir uns unwohl und deprimiert, über 150km sind alle Dörfer unbewohnt und verlassen, Felder unbewirtschaftet, keine Wegweiser, keine Autos, Strasse wird immer schlechter, wissen teilweise nicht ob wir richtig fahren, benutzen Kompass

 

Rückblick Georgien:

  • problemloser Grenzübertritt mit Beamten die uns herzlich willkommen heissen

  • lernen neue Womofreunde kennen

  • tolle Gastfreundschaft und Begegnungen mit Menschen

  • fahren 3x wunderschöne Offroadstrecken, tolles Erlebnis, stossen an Einsatzgrenzen unseres Fahrzeugs

  • einmalige Kirchen- und Klösteranlagen

  • Höhlenstadt Varzia

  • in Tiflis ist es laut, es wird viel restauriert, wir werden einen Städtflug planen in ein paar Jahren da die Stadt sehenswert ist

  • tolles Erlebnisse mit der Polizei

  • der grosse Kaukasus beeindruckt uns sehr, die langen Schluchten, die Unzugänglichkeit

  • Abfall an den Strassenrändern

  • das zweite Loch im Pneu, wird diesmal von innen geflickt

 

Rückblick Türkei:

  • Anatolien ist weit, gross, auf Hochebenen, viele Steine
  • überall werden 4spurige Strassen gebaut
  • die alte Stadt Ani, Nemrut Dag und die alte Moschee in Devrici sind eine Reise wert
  • Cay trinken
  • Tankstellen: Cay trinken und unterdessen wird das Auto gratis gewaschen
  • gastfreundliche Menschen im ganzen Land
  • überladene Lastwagen
  • Abfallensorgung Horror! 
  • in touristischen Gebieten wird mit Euro bezahlt
  • Kultur auf Schritt und Tritt

  • tolle Stellplätze (wenn der Abfall nicht wäre!)

  • einige neue Womofreunde kennen gelernt

  • hervorragendes Essen

  • Ephesos und Aphrodisias sind Spitze!

  • Kappadokien und Pamukkale eindrücklich

  • Teppichkauf

  • Türgriff defekt und ersetzt

  • das dritte Loch im Pneu, das Rad muss zur Reparatur

  • Istanbul traumhaft  

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