Armenien
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StepMap Armenien


Armenien und Berg Karabach, Stellplätze

1  Sanahin

2  Amberd

3  Yerevan

4  Khor Virat

5  Noravank

6  Goris

7  Sav

8  Khndzoresk

9 Gandzasar

10 Dadivank

11 Stepanakert

12 Berdzor

13 Kavanserei Selim

14 Sevan

15 Teghut

16 Akhalkalaki

06. - 16. September, 1. Teil Armenien

Heute wollen wir noch mit dem restlichen Geld von Aserbeidschan unser Auto waschen lassen und Diesel tanken für Fr. 0.60 pro Liter! Die ganze Wäscherei dauert mehr als eine Stunde. Endlich sieht man die blaue Farbe wieder! Mit dem restlichen Geld tanken wir kurz vor der Grenze, und siehe da, der Tank ist auch voll!

 

Die Grenzformalitäten gehen äusserst effizient vor sich. Ich muss in Aserbeidschan aussteigen und durch den Personenzoll, Beat erledigt alles mit dem Auto und anschliessend kommt der georgische Zoll. Da haben wir auch keine Probleme, das kennen wir ja schon. Nach einer Stunde geht die Fahrt weiter Richtung Tiflis. Wir wollen nochmals gross einkaufen. Von Batterien bis Weingläser (in Aserbeidschan sind alle Wein- und ein Trinkglas in Brüche gegangen wegen den Strassen!) und Lebensmittel. Kurz wollen wir noch die Mails lesen und zu Hause anrufen. Deshalb gehen wir in ein Restaurant. Schlussendlich übernachten wir vor der Grenze zu Armenien, sodass wir frühmorgens die Grenze passieren können.

 

Nach wenigen Kilometern stehen wir am nächsten Morgen an der Grenze. Der georgische Zoll ist in 15 Minuten erledigt. In Armenien müssen wir zuerst ein Visum kaufen. Leider geht die ATM-Maschine nicht und ich muss beim Zöllner den Pass abgeben um auf der anderen Seite an der neuen Maschine Geld zu holen. Da ich den Umwandlungssatz nicht kenne stehe ich staunend vor der Maschine. Schlussendlich drücke ich 75`000 Dram, das ist der 2.höchste Betrag den man wählen kann, der kleinste ist 20`000 Dram. Das Visum kostet für uns total 6000 Dram. Das sollen Fr. 15.- sein wie uns der Zöllner erklärt.

 

Mit dem Visum fahren wir durch die Passkontrolle und alles scheint ok zu sein. Dann folgt eine Schranke. Hier erklärt man uns, dass wir das Auto parkieren und wieder zurück müssen um den Strassenzoll für das Auto zu bezahlen. Wir stehen in einer Kolonne und warten. Schlussendlich sind wir an der Reihe und der nette Herr erklärt uns, dass wir zusammengerechnet 20`600 Dram bezahlen müssen, und das auf der Bank nebenan! Also ab zur Bank und wieder in der Reihe anstehen. Für den Bankangestellten müssen wir zusätzliche 2000 Dram bezahlen. Wieder zurück beim alten Schalter müssen wir wieder anstehen und nach langem hin und her (der Beamte kann den Fahrausweis nicht richtig lesen!) erhalten wir die Dokumente.

 

Zurück beim Auto können wir durch die Schranke fahren und werden hinter der Schranke von einem Typen aufgehalten der etwas von Insurance redet. Im Reiseführer haben wir gelesen, dass man in Armenien eine teure Haftpflichtversicherung lösen muss. Anscheinend ist dies der Mann dafür. Also geht es wieder in ein Büro und wieder werden Papiere ausgefüllt und wir bezahlen für 1 Monat stolze 40`000 Dram. Ein riesiger Kleber kommt an die Windschutzscheibe und wir können losfahren mit nur noch 6000 Dram in der Tasche (Fr. 15.-)!

 

Wir fahren durch ein schönes Tal. Es ist wie eine Schlucht mit sehr steilen Bergflanken. Auf diesen Flanken sind Ebenen und auf jeder Ebene ein Dorf. Also muss man zu jedem Dorf eine steile Strasse mit vielen Kurven hoch- und wieder runterfahren. Unsere Ziele sind zwei Klöster die im UNESCO Weltkulturerbe sind. Sowohl Haghpat wie auch Sanahin sind beeindruckend, vor allem die Lage der beiden Klöster. Die Landschaft gefällt uns hier sehr, nur die vielen riesigen verlassenen Fabrikanlagen vom Kupferabbau sind schlimm. Eine Gegend die sehr arm ist, vor allem seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Niemand will investieren und damit ist das Tal übersäht von diesen verlassenen Industriekomplexen die am verfallen sind. Gegen Abend finden wir hoch über dem Tal bei einem Picknickplatz einen Übernachtungsplatz. Ein Gemüsehändler sotiert viele Zwiebeln aus auf dem Platz. Beat kann es nicht lassen, er liest die besten Zwiebeln zusammen und

bringt sie mir für eine Zwiebelwähe. Also mache ich einen Mürbeteig und es gibt Zwiebelwähe zum Znacht.

 

Heute wollen wir durch die enge Schlucht weiterfahren und dann Richtung Osten nach Spitak. Aber zuerst besuchen wir noch die Kathedrale Odzun, wieder auf einer Hochebene steht die eindrückliche Kathedrale. Beim Wegfahren stelle ich fest, dass der hintere Reifen zuwenig Luft hat. Wir fragen im Dorf nach einem Vulkanizer. Kurzerhand setzt sich ein Einheimischer auf meinen Sitz und ich muss auf die Mittelkonsole ausweichen! Lautes Gelächter bei den Einheimischen ist die Folge. Der Vulkanizer nimmt eine Sprayflasche mit Wasser und Seife gefüllt und besprayt den Reifen. Dann muss Beat 20cm vorfahren und das Prozeder wird wiederholt bis es plötzlich Blasen gibt. Das Loch ist gefunden! Von aussen wird das Loch mittels vulkanisiertem Kautschukstreifen geflickt! So einfach ist das und wir können weiterfahren. Kosten Fr. 5.-. Sicher ein Touristenpreis!

 

Die Gegend zwischen Vanadzor und Spitak erlebte 1988 ein sehr starkes Erdbeben. Noch heute sieht man Industriekomplexe die zusammengefallen sind. Spitek ist neu aufgebaut worden und wir können für einmal eine wunderschöne neue Kirche bestaunen. Für einmal besuchen wir auch einen Friedhof. Hier gibt es nur Familiengräber und für jeden Verstorbenen einen Stein mit einem Bild des Verstorbenen. Nachdenklich stimmte uns, dass bei vielen hunderten von Grabsteinen der Todeszeitpunkt, nämlich 7.12.1988 23.40 Uhr. Eindrücklich auch die Stahlkirche die die Amerikaner erstellt haben nach dem Erdbeben So konnten die Überlebenden ihre Leute beerdigen.

 

Wir verlassen die Gegend Richtung Süden über den Spitakpass (2378m). Eine Gegend ohne Bäume, nur mit ausgetrocknetem Grasland und vielen Schaf- und Kuhherden. Ein Abhang brennt, es ist hier erhöhte Brandgefahr da alles ausgetrocknet ist. Bis auf 2000m sehen wir Felder auf denen Weizen angepflanzt wird. Die kleinen Häuser verschwinden hinter den riesigen Heulagern für das Vieh im Winter. Es muss hier laut Reiseführer sehr kalt werden.

 

Wir wollen zur Festung Ambred. Per Zufall finden wir eine Abzweigung und fragen Leute nach dem Weg. Und wirklich, wir sind auf dem richtigen Weg. Die Strasse ist zwar nicht super, aber hier in Armenien soll das "Standart" sein! Wir fahren den Berg hoch und hoch und es nimmt kein Ende. Schlussendlich zeigt unser Höhenmesser 2200m. Hier finden wir das kleine Kirchlein und die Festung die einmal riesig gewesen sein musste. Die Lage ist phänomenal! Ein Aufseher kommt sofort und fragt ob wir übernachten wollen. Er teilt uns einen wunderbaren Platz zu, sodass wir die Aussicht geniessen können. Es ist bewölkt und die Sicht immer wieder anders. Gegen Abend scheint die Sonne und die Festung mit der Kirche stehen in einem wunderbaren Licht vor uns. Während dem Nachtessen sehen wir dann tausende Lichter tief im Flachland. Später kommt noch ein Gewitter auf und wir hoffen, dass es am Morgen wieder besser ist. Hier möchten wir einen ganzen Tag verbringen und wieder einmal lesen und schreiben und mit Quellwasser Wäsche waschen.

 

Am Morgen ist das Wetter besser und wir können bis am Mittag draussen sitzen Plötzlich ertönt Musik. Beat geht zu den Musikern und ist natürlich begeistert. Er wird sofort von der Männerrunde eingeladen. Es sind alles Zöllner die den 50. Geburtstag von ihrem Chef feiern. Das Gelage ist riesig, vor allem Wodka und dazu Früchte, und es wird Musik gemacht und getanzt. Beat hat Rückenschmerzen und muss deshalb nicht tanzen!

 

Dann nimmt die Bewölkung zu und mitten am Nachmittag haben wir ein kräftiges Gewitter mit Hagel! Bis zu 1cm grosse Hagelkörner fallen herunter. Wir verziehen uns in unser Häuschen und ich stricke (zum ersten Mal!) und lese. Daneben haben wir ja Unterhaltung mit armenischer Musik. Es geht nicht lange und die Männer holen Beat zum festen. Mir ist das auch recht, ich lasse zum ersten Mal die Heizung an und geniesse die Ruhe. Plötzlich klopft es und ein Armenier bringt mir Fladenbrot und gegrilltes Fleisch. Anscheinend isst Beat mit den Männern. Er erzählt am Abend, dass das Essen ausgezeichnet war. Viel Fleisch, Fladenbrot und zum Dessert dann die süsseste Melone die er je hatte. Natürlich gibt es auch noch Kaffee zum Abschluss. Plötzlich um 19 Uhr ist Aufbruchstimmung, alle verabschieden sich und fahren nach Hause. Wir sind ganz alleine und fragen uns, wie die wohl den Berg runter fahren nach dem vielen Wodka.

 

Am Morgen staunen wir nicht schlecht. Das Wetter ist super und wir können den Ararat sehen! Mit seiner verschneiten Kuppe ist dies eher eine Seltenheit, denn meistens hat er eine Wolkendecke. Wir geniessen Kirche und Festung, sowie die tolle Aussicht während dem Frühstück und fahren dann ins Tal. Hier wollen wir uns die Karawanserei in Aruch, die an der ehemaligen Seidenstrasse liegt, anschauen. Nachher fahren wir nach Echimiadzin. Das ist der religiöse Mittelpunkt von Armenien. Die wunderbare Kathedrale, aber auch die neuen kleineren Kirchen und Gebäude sind einfach toll. Wir sind beeindruckt und wundern uns nicht, dass wir hier auf westliche Reisegruppen treffen.

 

Von hier aus wollen wir nach Erewan und beschliessen vor Erewan einen Übernachtungsplatz zu finden um am nächsten Tag per Taxi oder Bus in die Stadt zu fahren. Alle haben uns gewarnt, dass der Fahrstil der Armenier in der Stadt extrem sei. Plötzlich sind wir aber in Erewan und sind überrascht wie diszipliniert gefahren wird. Nach Russland kann es ja nicht schlimmer werden! So versuchen wir einen Parkplatz zu finden. Ich lotse Beat anhand meines kleinen Stadtplanes durch die Stadt. Und siehe da, vor einem Fussballstadion ist ein kleiner Platz auf dem 4 parkierte Autos stehen. Wir fragen einen Arbeiter der auf dem Platz Sand siebt, ob wir hier schlafen und parkieren können. Kein Problem meint er und schon stehen wir vor dem Stadiontor und hoffen, dass am Montagabend kein Match ist!

 

Wir beschliessen noch am gleichen Abend in die Stadt zu gehen und dort armenisch zu essen. So schlendern wir durch die Gassen, staunen über die teuren Läden, finden eine Fussgängerzone die besonders attraktiv ist und setzen uns da in ein Restaurant mit Wifi. Endlich wieder Konkatk zur Aussenwelt und die Zeitung herunterladen. Bei einem Aperitif stellen wir auch fest, dass alle Leute im Restaurant ihre Iphone oder Ipad benutzen. Dann geht die "Wanderung" durch die Stadt weiter bis wir ein armenisches Restaurant finden. Es gibt sogar Live-Musik! Nach einem feinen Essen wollen wir auf dem Heimweg noch mit den Kindern skypen und trinken deshalb den Kaffee in einer kleinen Bar.

 

Auf dem Parkplatz schlafen wir ausgezeichnet. Um ca. 4 Uhr fragen wir uns was wohl um unser Auto passiert. Es fahren Autos auf den Platz und es wird geredet. Beat steht auf und öffnet einen Vorhang ein bisschen. Die Autos stehen in einer Kolonne vor dem Tor zum Stadion. So nehmen wir an, dass am Morgen vielleicht ein Markt im Stadion ist. Beruhigt schlafen wir weiter. Beat hört dann etwa um 6 Uhr viele Autos in das Stadion fahren und stellt fest, dass wir völlig eingeschlossen sind mit Autos. Ich merke von alldem nichts! Während dem Frühstück sehen wir dann, dass im Stadion ein Blumenmarkt für Wiederverkäufer ist!

 

Wir machen uns auf den Weg in die Stadt um noch einiges anzusehen. Es ist immer interessant eine Stadt zu Fuss zu erkunden. Vorbei an der "Pneustrasse" kommen wir zur "Baumarktstrasse", dann zur "Metzgerstrasse" und zur "Brotstrasse"! Faszinierend, ich könnte stundenlang so durch die Strassen laufen. Plötzlich stehen wir vor einer riesigen neuen Kirche. Diese wurde nach dem Krieg gebaut. Sehr einfach, aber sehr beeindruckend. Dann gehts in einen "Burger" mit Wifi um die Homepage nachzuführen.

 

Nun suchen wir noch die Moschee. Armenien ist ja in dieser Gegend das einzige christliche Land. Rund um Armenien gibt es ausser Georgien nur moslemische Länder. Die Lage ist sehr im Moment sehr angeheizt da in Ungarn der aserbeidschanische Mörder eines armenischen Offiziers frei gelassen wurde und der Mörder nun in Aserbeidschan als Held gefeiert wird. Dazu kommt ja noch die ganze Geschichte mit Berg Karabach. Trotzdem gibt es hier eine moslemische Gemeinschaft. Die Moschee liegt im Hinterhof und ist eingezäunt, sodass man sie nicht anschauen kann.

 

Nachdem wir viele Kilometer durch die Stadt "gewandert" sind, wollen wir heute noch ca. 30 km fahren zum Kloster Khor Virap. Dieses Kloster liegt vor dem Ararat und ist für die Armenier ein Pilgerort. Da Moses ja auf dem Berg Ararat gestrandet ist, wollen alle diesen Berg von hier aus sehen. Wir treffen wieder viele Touristen an, auch westliche, die mit Cars anreisen.

 

Deshalb beschliessen wir den Abend zu geniessen und die Klosteranlage erst am Morgen zu besuchen. Wir beobachten riesige Vögelschwärme die sich in den Weinfeldern niederlassen und von den Bauern vertrieben werden und lesen. Immer wieder werden wir von Touristen oder Einheimischen angesprochen. Sie möchten wissen wie und wo und warum wir unterwegs sind. Die Armenier möchten immer in unser Häuschen sehen und sind begeistert

 

Am Morgen haben wir tolles Wetter und das Kloster ganz für uns alleine! Auch den Ararat sieht man ohne Wolkenband! Einfach traumhaft. Wir fahren ab als gerade die ersten grossen Busse ankommen!

 

Nicht weit geht es durch fruchtbares Land bis an die Grenze zur Exklave von Aserbeidschan "Naxcivan". Das Militär ist allgegenwärtig und wir fahren ein Stück hinter Schutzwällen die für die Reisenden erstellt wurden. Ein bisschen unheimlich. Die Landschaft ist immer karger, je mehr wir in die Berge fahren, alles der Grenze entlang. Bevor die Strasse das Grenzgebiet verlässt fahren wir noch durch ein riesiges Weingebiet. Der Wein wird am Strassenrand in Coca Cola Flaschen angeboten! Hier in diesem Weingebiet nehmen wir eine Abzweigung zum Kloster Noravank . Durch eine tolle Schlucht mit roten Felsen geht es bergauf. Zuhinterst imTal taucht auf einem Hügel eine Kirche auf. Unglaublich eindrücklich wie sie auf einem kleinen Plateau steht und im Hintergrund die roten Felsen. Die Kirche hat fast die gleiche Farbe. Wir fahren hoch und beschliessen hier zu übernachten. Wir wollen die Kirche am Abend und am Morgen für uns alleine haben!

 

Am Abend reden wir noch lange mit einer Führerin des Museums über die Geschichte Armeniens. Sie macht für uns auch eine Privatführung durch das Museum. Wir schlafen super und geniessen beim Frühstück die wunderbare Aussicht.

 

Nun fahren wir weiter Richtung Berg Karabach. Seit dem Kloster (1500m) sind wir immer auf 1500m – 2400m. Es geht über Pässe und über Hochebene. Hier wird bis auf 2000m Getreide angepflanzt und es hat viele Kuh- und Schafherden. Leider werden die Weiden überall überweidet. Dies ist vermutlich auch der Grund weshalb wir soviele lästige Fliegen haben. Beat "killt" jeden Abend dutzende davon! Die Landschaft ist aber sehr reizvoll. Etwa 20 km vor Berg Karabach zweigt die Strasse ab zum Kloster Tatev. Wir wollen zum Kloster und da übernachten. Aber man wird zu einer Seilbahn geführt! Eine Seilbahn über 2 Täler, sie hat eine Länge von knapp 6km.! Auf der ganzen Länge sind zwei Gondeln à 25 Personen, die sich in der Mitte kreuzen. Für eine Strecke braucht man 15 Minuten. Diese Gondel führt zum Kloster!

 

Wir beschliessen den Weg zu fahren und müssen zuerst auf einer guten Strasse bis zur Teufelsbrücke fahren die über einen kleinen Bach führt. Von hier aus geht es sehr steil auf einer Naturstrasse in Spitzkehren den Berg hoch. Ein Bus könnte hier tatsächlich nicht hochfahren. Dafür ist ja die Seilbahn da. Oben angelangt, parkieren wir und nerven uns. Die Seilbahnstation gongt alle 15 Minuten wenn sie abfährt. Das hört man auch im Kloster und dazu kommt, dass ein riesiger Betrieb herrscht im Kloster. Schade, bei uns kommt kein "Wohlfühlgefühl" auf. So entscheiden wir uns zurück zu fahren. An der riesigen Kreuzung zum Kloster finden wir dann einen Übernachtungsplatz an der Strasse, aber nachts fahren ja kaum Autos.

 

Wir schlafen hervorragend und freuen uns auf die Fahrt ganz in den Süden von Armenien an die iranische Grenze. Mit uns fahren viele Iranische Tankfahrzeuge. Armenien erhält Benzin und Diesel vom Iran und deshalb müssen alle Fahrzeuge den gleichen Weg über Strassen die nicht immer gut sind und über mehrere Pässe fahren. Die Fahrzeuge sind alle alt und "keuchen" entsprechend die Berge hoch. Zudem sehen wir viele iranische Fahrzeuge mit Touristen.

 

Ich kann den Weg kaum beschreiben. Es ist einfach fantastisch! Über hohe Pässe, durch wilde Berglandschaften die immer wieder anders sind. Einmal Weideland, dann wieder Gebüsch und vor Allem Eichen bis auf 2000m, dann wieder karg und felsig. Das absolute Highlight ist bei der Einfahrt nach Meghri, der letzten Stadt in Armenien. Die Berge bestehen nur aus Felsen und die iranischen Berge scheinen vor uns noch höher zu sein und ebenfalls karg, ohne Gebüsch und Baum. Daneben im Tal ein sattes grün mit vielen Zitrusbäumen. Unbeschreiblich!

 

Wir fahren bis zum Zoll und müssen dann dem Fluss entlang Richtung Osten. Der Fluss ist aber der Grenzfluss und auf der armenischen Seite mit Stacheldraht abgegrenzt. Auf der iranischen Seite sehen wir die grünen Dörfer und eine Strasse inmitten der öden Bergwelt. Dann geht es wieder nach Norden. Diese Strasse ist viel besser als die Strasse die wir in den Süden benutzt haben. Hier fährt aber niemand da die Strecke einwenig länger ist. Nach dem ersten Pass finden wir an einem Bach ein sonniges Plätzchen und können unsere Wäsche, die im Kübel während der Fahrt gewaschen wurde, noch im Bach auswaschen. Ich schreibe Homepage, Beat liest . Den ganzen Abend fahren lediglich zwei Autos vorbei.

 

Weiter geht es Richtung Goris, die letzte Stadt vor der Grenze. Der Weg führt uns nochmals über einen Pass und durch die Berge. Goris ist eine Grenzstadt mit viel Militär. Wir kaufen nochmals ein und finden kurz vor der Grenze einen ruhigen Picknickplatz. Auf den Picknickplätzen in Armenien ist auch immer ein Grabstein von jungen Leuten aus dem Krieg 1992 mit Asarbeidschan. Wie fast jeden Abend kommen Herden mit Kühen und Schafen bei uns vorbei. Ein Hirte schaut ins Womo und nach langem diskutieren verstehen wir, dass er ein Foto machen möchte mit dem Handy!

16. - 20. Berg Karabach

Heute fahren wir direkt zur Grenze von Berg Karabach über eine Strasse die mit einigen Kurven durch die Berge führt. Hoch auf einem Berg ist die Grenze und von hier aus sieht man in die Berge von Berg Karabach. Ein toller Ausblick! Die Grenze ist dann im Tal. Ein Grenzer erklärt uns auf Endlisch, dass wir in der Hauptstadt Stepanakert ein Visum holen müssen und ihm bei der Ausreise geben müssen. Er kann sogar sagen dass das Büro um 13 Uhr öffnet. Dann ist aber Sendepause! Kein Wort mehr auf Englisch.

 

So machen wir uns auf den Berg durch das bergige Karabach. Unterwegs tanken wir noch Quellwasser an einem Brunnen und halten in Shushi. Hier ist der religiöse Mittelpunkt von Karabach und eine wunderschöne neue Kirche. Da Sonntag ist, kommen wir in einen Gottesdienst. Hier ist das aber so, dass man während dem Gottesdienst in der Kirche rumläuft, hinein und wieder hinausgeht. Speziell aber sehr eindrücklich. Wir schauen dem ganzen lange zu, bevor wir weiter nach Stepanakert fahren.

 

Hier gilt es die richtige Strasse zu finden mit dem Büro. Auf dem kleinen Zettel vom Zollamt kann man kaum die Strasse lesen (die Druckerpatrone muss fast leer sein!).

Da wie immer nichts angeschrieben ist, versuchen wir es mit fragen. Nicht alles Leute kennen den Namen der Hauptstrasse in dieser kleinen Stadt die festlich geschmückt ist da am 2. September der 20. Jahrestag von Berg Karabach gefeiert wurde. Wir aber finden nach kurzem suchen das Büro und wollen unser Visum. Der Beamte ist gelangweilt, es ist ja schliesslich Sonntag! Er bittet uns an einem anderen Tag zu kommen. Wir lassen aber nicht locker und schlussendlich bittet er uns 10 Minuten zu warten nach dem wir 2 Formulare ausgefüllt haben und 6000 Dram bezahlt haben (Fr. 15). Aus 10 Minuten wird eine halbe Stunde. Wir sind froh das Visum auf einem Papier erhalten zu haben. Das Visum wird nicht in den Pass gemacht da Karabach nur von Armenien als Staat anerkennt wird. Die beiden Staaten arbeiten aber eng zusammen. Z.B. Militär, oder der Pass ist armenisch.

 

Mit dem Visum können wir jetzt losfahren zum Kloster Vank. Wir sind überrascht wie gut die Strassen sind. Diese werden von reichen Armeniern die im Ausland leben gesponsert. Dementsprechend sind die Strassen auch angeschrieben. Hier auf dem Parkplatz und dem wunderschön gelegenen Friedhof ist unser Übernachtungsplatz. Am Abend haben wir die Klosteranlage inmitten hoher bewaldeter Berge ganz für uns.

 

Nach einer ruhigen Nacht (ausser Eulenrufe hören wir nichts), fahren wir weiter zum Kloster Dadivank. Die Strasse wird schlechter und schlechter, die Gegend schöner und schöner. Teilweise im Schritttempo geht es voran einem Bach entlang und durch enge Schluchten. Manchmal fast beängstigend! Plötzlich kommt der Wegweiser Dadivank und zeigt den Berg hoch. Das Strässchen ist aber abgerutscht und wir sind überzeugt, dass dies nicht der richtige Weg ist. Einen Kilometer weiter erklärt uns dann ein junges armenisches Paar, dass dies sehr wohl der Weg ins Kloster sei, und dass das Strässchen mit unserem Auto kein Problem sei. Wir kehren um und fahren die wenigen 100 Meter hoch. Wieder ist die Lage des Klosters, sowie das Kloster selber einmalig schön. Leider gibt es keinen Flecken Land der gerade genug ist zum Übernachten. Macht nichts, wir fahren hinunter und auf einen Picknickplatz am Bach. Hier kommt am Abend noch ein Einheimischer vorbei. Wir essen gerade, und schon steht er in unserer "Wohnung", probiert den Radio aus, sucht einen neuen Sender, macht den Matratzencheck! Dazu redet und redet er. Wir verstehen schlussendlich, dass er uns zum Kaffee in sein Haus einlädt. Da wir immer noch am essen sind, lehnen wir dankend ab. Da will er sogar noch eine Zigarette anzünden, und dies in unserer "Wohnung". Beat bittet ihn dann dies draussen zu machen und so steht er noch eine Weile unter der Türe und schaut uns zu, bevor er sich dann verabschiedet! Nachher werden wir nicht mehr gestört. Nur zwei Hunde und zwei braune Ferkel sind noch um unser Häuschen, sonst ist Ruhe.

 

Am Morgen kommt dann noch die Grossmutter daher und setzt sich 10 m neben uns auf einen Stein. Sie wartet bis Beat hinausgeht und die Stützen entfernt. Dann kommt sie schnell und wirft einen Blick ins Auto!

 

Wir fahren das Tal im "Schneckentempo" wieder zurück und wollen via Grenze zu Aserbeidschan nach Stepanakert zurück. Unterwegs treffen wir auf hunderte von Soldaten die irgend einen Graben machen neben dem Weg für Leitungen. Es ist für uns ein unübliches Bild. Sobald wir ca. 20 km von der Grenze enfernt sind, werden die Hügel wieder kahl, braun und vor allem sehen wir plötzlich viele verlassene Häuser. Im Krieg von 1992 sind viele Aserbeidschani und Armenier geflohen und haben Haus und Hof zurück gelassen. Das Grenzgebiet zu Aserbeidschan ist ca. 15 km breit und sehr flach. Hier wird es bedrückend. Wir fahren an verlassenen Dörfern und sogar einer verlassenen Stadt vorbei. Kein Mensch ist hier. Wir fühlen uns unwohl und sind froh wieder in Stepanakert zu sein. Kurz nach der Stadt finden wir einen Übernachtungsplatz.

 

Heute wollen wir noch den Süden kennen lernen und hoffen nochmals einen Blick auf die iranischen Berge werfen zu können. Zuerst geht es über hügeliges Land mit viel Landwirtschaft. Je näher wir der aserbeidschanischen Grenze kommen, je mehr Häuser sind wieder verlassen. Mit diesem Anblick haben wir für ca. 10 km gerechnet. Nachher kommt aber die iranische Grenze, auch ca. 10 – 20 km entfernt. Da Karabach keine Probleme mit Iran hat, dachten wir in diesem Teil viel Landwirtschaft und Dörfer zu sehen, ähnlich wie in Armenien das den gleichen Grenzfluss zu Iran hat wie Karabach.

 

Weit gefehlt. Zuerst begegnen wir im letzten bewohnten Städtchen hunderten von Soldaten die auf der Strasse von der Grenze her in die Stadt laufen mit Gewehr etc. Dazu eine riesige Kolonne mit Militärfahrzeugen. Wir kommen uns vor wie im Krieg! Ja und dann fahren wir ca. 6 Stunden teilweise im Schritttempo durch unbewohntes Land! Zerstörte Dörfer, zerstörte Städtchen, keine Leute, keine Landwirtschaft, keine Autos. Zweimal wissen wir nicht welchen Weg wir nehmen sollen. Zum Glück finden wir dann einige Männer die ein Haus wieder aufbauen in der verlassenen Gegend. Das zweite Mal halten wir einen Militärjeep an. Die beiden Grenzwächter kennen aber nur die verlassene Stadt vor der wir stehen und wissen nicht weiter. Schlussendlich, nach etwa der halben Strecke sehen wir wieder wenig angebaute Felder, ab und zu ein Haus das wieder aufgestellt wird und wenige Leute. Es schlägt uns aufs Gemüt und wir wollen nur noch raus aus diesem Tal. Der Weg führt aber Bergflanken entlang, ist teilweise sehr schlecht und teilweise sehr schmal. Wir kurven und kurven über die Brücken die nicht so stabil aussehen, immer weiter. Froh sind wir, als endlich die Hauptstrasse auftaucht. Hier finden wir auch rasch einen Übernachtungsplatz. Morgen wollen wir über Grenze nach Armenien.

20. - 23. September, Sevansee und Ostarmenien

Die Grenzformalitäten sind sehr einfach. Der Zöllner will das Visumspapier und dann kann die Fahrt weitergehen nach Armenien und in die erste Stadt, Goris. Hier kaufen wir in einem kleinen Supermakrkt wieder einmal Käse und Joghurt ein. In einem Hotel versuchen wir es mit Wifi. Aber leider funktoniert es nicht. So geht die Reise weiter auf der gleichen Strasse wie wir nach Berg Karabach gereist sind über 100km westwärts. Erst in Getap zweigen wir ab um über den Selimpass zu fahren Richtung Sevansee. Das Tal ist wiedereinmal einfach schön. Kurz vor der Passhöhe erreichen wir die Selimkanvanserei.

 

Hier in Armenien treffen wir immer wieder auf Hinweise, dass die Seidenstrasse durch das Land führte. Auch diese sehr gut erhaltene Kavanserei stammt aus dieser Zeit. Die Lage ist phänomenal, sieht man doch von hier aus auf das grüne Tal und rundherum sind Berge mit ausgetrocknetem Wiesland, Kuh- und Schafherden. Wir beschliessen hier auf 2300m zu übernachten und die herrliche Aussicht zu geniessen. Um 22 Uhr, es ist bereits dunkel, fahren 2 Autos vor mit lauter Musik. Männer steigen aus und machen 10m von unserem Auto entfernt ein Feuer und braten ihre Schaschlickspiesse. Wie üblich ist der Spuk aber nach einer Stunde vorbei und wir können schlafen gehen. Wieder einmal brauchen wir die perfekt laufende Heizung. Sogar das Höhenset funktioniert täglich! Seit Armenien und auch in Berg Karabach sind wir meistens auf Höhen von 1500 bis 2400m und die Nächte werden kühl. Am Tag steigt das Thermometer aber immer auf über 25 Grad, teilweise sogar über 30 Grad!.

 

Am Morgen verlassen wir diesen einmaligen Ort und fahren wieder einmal über eine Hochebene (2200m) mit kleinen Dörfern und und vielen Kühen und Schafen. Das heisst aber auch durch viel frischen Sch....Dreck der Kühe! Diese werden nämlich von ihren Hirten streckenweise über die Strasse geführt. So haben wir nicht nur ein tapeziertes stinkendes Auto, nein wir müssen auch immer wieder einzelnen Kühen oder sogar ganzen Herden ausweichen. Zwischendurch sehen wir kleine Felder mit Kartoffeln und Getreide. Auf 2000m dann, am Sevansee wird auch anderes Gemüse angepflanzt. Der See ist gross und sieht toll aus inmitten der öden, ausgetrockneten Berglandschaft. Dazwischen liegen immer wieder grüne Dörfer.

 

Wir besichtigen wieder einmal einen Friedhof und sind fasziniert von den Grabsteinen und wie sich die Kultur der Grabsteine in den Jahren verändert hat. Der Wasserstand des Sevansee ist im letzten Jahrhundert um 20m gesunken. Deshalb liegt die Stadt Sevan nicht mehr am See und es hat Platz für Feriensiedlungen à la Armenien. Blechcontainer, Holzhäuschen usw. stehen an den Stränden. Und plötzlich sehen wir 2 Campingplatzschilder. Was soll denn das hier? Wir stellen schnell fest, dass dies nur Parkplätze sind. Trotzdem stellen wir uns auf einen dieser kleinen Parkplätze und entschliessen uns hier zu übernachten. Nebenan sind noch 2 Fahrzeuge mit Franzosen. Hier beobachten wir die Einheimischen die über das verlängerte Wochenende von Erewan (40Minuten Weg) hierhergefahren sind. Es fahren Lexus, neue Mercedes etc. vor. Es wird im kalten Wasser gebadet und einige ältere Herren machen am Morgen Frühgymnastik am See! Für uns ist der See zu kalt und zu schmutzig.

 

In den letzten Tagen ist Beats Hauptbeschäftigung am Abend jeweils Fliegen killen! Es ist eine wirkliche Plage! 

 

Heute wollen wir endlich Internet und hoffen im "Best Western" Hotel auf eine gute Internetverbindung. Doch leider werden wir enttäuscht. Dafür haben wir tolle Geprächspartner. Eine Familie aus Erewan ist im Kurzurlaub da und spricht hervorragend Englisch. So erfahren wir wieder viel über Land und Leute und können auch kritische Sachen ansprechen wie die Auseinandersetzungen mit Aserbeidschan. Schlussendlich geben sie uns noch Typs was es zu sehen gibt und wir brechen auf Richtung Dilijan. Nördlich von Dilijan ist die "Schweiz Armeniens". Und tatsächlich, wir fühlen uns teilweise wie in unseren Alpen. Hier besichtigen wir zwei Klosteranlagen die wieder in einer einmaligen Bergkulisse stehen. Bei diesen Klosteranlagen sind nicht die Kloster selber das Besondere, wir staunen immer wieder in was für tollen Gegenden diese stehen und wie sie im Einklang mit der Natur sind.

 

Auf dem Rückweg vom 2. Kloster finden wir ein grünes Plätzchen unterhalb der Strasse, neben einer Kuhherde und einem Bach zum übernachten. Am Bach sind noch Einheimische die Picknicken. Es geht nicht lange, da kommen die Kinder und schauen uns zu. Wir geben einem Vater Gummibärli und Farbstifte zum verteilen. Nach 5 Minunten kommt die Grossmutter, lächelt verlegen, sieht wie ich stricke und schaut sich meine Decke interessiert an. Dann kommen die Kinder, bedanken sich und bringen uns Essen. Da wir bereits gegessen haben, packe ich alles ausser den Kuchen ein. Wir werden morgen ein Festessen haben!

 

Bevor es dunkel wird, werden die Frauen und Kinder mit den Autos nach Hause gefahren. Dann kommen die Männer zurück mit ihren Mercedes, Jeeps etc. und festen weiter bis fast um Mitternacht. Endlich wird es ruhig und auch wir können schlafen.

 

Heute wollen wir an die Grenze von Georgien fahren. Also geht es westwärts über Vanadzor und Spitak nach Gyumri. Hier finden wir in einem "Burger" Internet. Aber auch hier ist es nicht möglich Bilder hochzuladen. Zu langsam ist das Internet. Dafür treffen wir auf 2 Westschweizer die von Baku mit den Fahrrädern hierhergefahren sind!

 

Wir suchen einen Übernachtungsplatz und finden keinen. Das Wetter hat auch umgeschlagen. Nachdem es gestern noch 30 Grad und heute morgen 23 Grad war, ist es jetzt nur noch 10 Grad und ein eisiger sturmartiger Wind geht. Über eine Hochebene fahren wir Richtung Zoll und stehen plötzlich vor der Schranke. Also fahren wir heute auch noch über den Zoll! Das ist aber nicht so einfach. Zuerst müssen wir das Auto ausführen. Für das haben wir ja bei der Einreise schon viel bezahlt. Und jetzt stellt sich heraus, dass wir anstatt 15 Tage ganze 16 Tage in Armenien waren. Das Autopapier ist nur auf Armenisch geschrieben und so haben wir nicht gemerkt, dass der Zöllner bei der Einreise 15 anstatt 21 Tage eintrug. Das Resultat, wir mussen nochmals 2 Wochen nachzahlen, ganze 42 Franken!. Dazu kommen noch Ausreisegebühren von 15 Franken! Wir ärgern uns und stellen fest, dass Armenien ein tolles Reiseland ist, dass aber die Abzockerei am Zoll masslos daneben ist! Zähneknirschend bezahlen wir und die Schranke öffnet sich. Der Personenzoll ist dann bei einem Container. Der Zöllner sitzt im warmen Häuschen und wir stehen im bissigen Wind bei gefühlten 0 Grad. Aber schlussendlich haben wir auch dies geschafft und wir können in Georgien einreisen, was ja unproblematisch ist. In der nächsten grösseren Ortschaft finden wir einen Übernachtungsplatz bei der Stadtmauer. Es ist kalt und wir heizen heute Nacht!

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