Galapagos

Wir müssen früh am Flughafen sein um die Visa für die Galapagos zu kaufen und das Gepäck einzuchecken. Der Flug über Guayaquil ist angenehm und bei der Ankunft am Flughafen auf der Insel Baltra haben wir angenehmes warmes Wetter. Gleich bei der Ankunft muss man den Nationalparkeintritt bezahlen und dann geht es mit Gratisbus bis zur Fähre. Doch aufgepasst, bereits nach einigen Metern Fahrt, muss der Bus einem Iguana ausweichen, der sich auf der Strasse sonnt! Auf Galapagos dürfen keine Brücken gebaut werden damit die Tiere keinen „Landweg“ finden um von Insel zu Insel zu gelangen. Das Umsteigen auf die Fähre geht zügig und dann fahren wir mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde bis Puerto Ayora. Unterwegs sehen wir die ersten grossen Landschildkröten. Am Nachmittag spazieren wir durch das schöne Touristendorf und vor allem die Mädels sind neugierig was es für Souvenirs gibt. Besonders entlang des Meeres muss man auf Schritt und Tritt aufpassen, dass man keine Iguanas übersieht die sich farblich kaum von der Strasse unterscheiden. Die Tiere haben auf den Inseln immer Vortritt! Auch ein frecher Seelöwe versucht beim kleinen Fischmarkt seine Tagesration Fisch zu ergattern und die Pelikane sind allgegenwärtig. Ich glaube ich habe noch nie so „grässliche“ Pelikane gesehen. Das Braun passt irgendwie nicht zu diesem Vogel! Schlussendlich gelingt es Vanessa eine Tauchtour für morgen zu buchen und Beat entschliesst sich gleich mitzugehen und zum ersten Mal zu tauchen. Cynthia und ich belassen es mit einer Fahrt mit einem Glasbodenboot.

 

Beat und Vanessa müssen bereits um 7.00 Uhr am Pier sein, Cynthia und ich schlafen aus und geniessen das Dorf bis am Nachmittag. Am Pier können wir dann nicht einsteigen, denn 3 Seelöwen versperren den Weg und wollen nicht weg. Also bewegt sich der Mensch und steigt an einem anderen Pier ein! Wir sehen die ersten Blaufusstölpel und wandern auf dem Lavagestein zu einer „Schlucht“, in der man baden kann. Cynthia wagt sich ins Wasser und schwimmt in der schmalen Schlucht. Unterwegs sehen wir leider nur von Weitem Seelöwen. Leider ist das Glasbodenboot eine Katastrophe und die abgedeckten Fenster im Boden werden nur 2x geöffnet. Zum Vorschein kommen dann vier kleine Fenster. Das Wasser ist kalt hier und es weht ein frischer Wind, sodass nur vier Leute kurz zum Schnorcheln ins Wasser gehen. Erstaunt bin ich, als wir während der Wanderung an einer Stelle vorbeikommen, an der immer noch Salz abgebaut wird. Auch hier treffen wir auf etliche Iguane, die sich an der Sonne aufwärmen.

 

Beat und Vanessas sind begeistert vom Tauchen. Beat macht mit einem Tauchlehrer einen 42minütigen Tauchgang und hat vieles gesehen. Vanessa ging mit den Fortgeschrittenen und ist begeistert.

 

Noch ein Tag bleibt uns bis unsere Schiffsreise beginnt. Wir fahren mit dem Taxi zu einer Finca in der wir die grossen Santa Cruz Schildkröten beobachten können. Sie leben zurzeit auf ca. 400 – 600m und alles ist herrlich grün, da es öfters regnet. Zuerst hält unser Taxi bei einem riesigen Lavatunnel der beleuchtet ist. Also machen wir uns auf den Weg und spazieren durch die Höhle. Aber sie wird enger und enger, wir müssen über Felsbrocken klettern und schlussendlich ist nur noch ein niedriger Durchgang von 50cm. Zum Glück liegt da ein Brett, auf das man sich legen kann und durch den Spalt robben kann. Die Mädels können sich kaum erholen vor Lachen, während ich da durchrobbe. Ich finde es nicht ganz so amüsant! Schlussendlich schaffe ich es und der Rest des Tunnels ist zum Glück wieder riesig gross. Die Schildkröten sind dann schon interessanter. Sie liegen teilweise in Schlammlöchern und sind deshalb unglaublich schmutzig. Aber so entfernen sie die Parasiten. Sehr eindrücklich ist, wie sie in ihrer Grösse gemächlich über die Wiese spazieren.

 

Morgen werden wir dann unsere Galapagostour mit dem Schiff Angelito beginnen. Wir freuen uns riesig!

 

Die Angelito hat Platz für 16 Personen und wir werden täglich verwöhnt mit herrlichem Essen, vielen Landausflügen oder Schnorcheltrips mit den Zodiacs. Es ist eine herrliche Zeit, die wir nie vergessen werden. Die Bilder sagen mehr als alle Worte. Etwas was auf den Bildern nicht zum Tragen kommt: Wir waren unglaublich nahe an den Tieren, manchmal mussten wir zurückweichen, oder sogar über einen Seelöwen steigen um weiter zu kommen. Die Tiere haben ein absolutes Naturvertrauen, weil sie seit Jahrtausenden keine Fressfeinde haben! 

1. Tag

Isla Seymour

2. Tag

Chinese Hut und Isla Bartolome

3. Tag

Isla Genovesa

4. Tag

Isla Santiago und Isla Rapida

5. Tag

Puerto Ayora

6. Tag

Isla Española

7. Tag

Isla Santa Fé und Isla Plaza Sur

8. Tag

Mangroven

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