Antarktisexpedition 8. - 19. Januar 2016 mit der MS Ushuaia 

Antarktisreise von Ushuaia aus und Ausschnitt Antarktis

1. Tag

Alle warmen Kleider sind für die Antarktisreise gepackt und Rosmarie und Werner aus der Schweiz bringen uns mit ihrem Womo zum Hafen. Herzlichen Dank! Leider können wir den ganzen Tag nicht mehr mit unseren Mädels telefonieren. In ganz Ushuaia fällt das Internet den ganzen Tag aus, nicht einmal der Bankautomat funktioniert!

 

Vor dem Securitycheck lernen wir die Luzernerin Nicole mit ihrem Vater Robi kennen die ebenfalls auf die M/S Ushuaia einchecken werden. Und endlich sehen wir unser Schiff, das für 12 Tage unser Zuhause sein wird. Die Ushuaia ist ein kleines  eisverstärktes Expeditionsschiff mit 84,73m Länge und 15, 54m Breite. Erbaut 1970 in Ohio, diente es zuerst als Forschungsschiff bevor es 2005 als Expeditionsschiff für 88 Personen umgebaut wurde.

 

Uns weht der starke Wind fast vom Pier bis wir endlich ins Schiff können und unsere Zimmer erhalten. Die „Open Door Policy“, dass kein Zimmer einen Schlüssel hat, irritiert uns zuerst. Aber so kann man auch keinen Schlüssel verlieren! Unser kleines gemütliches Zimmer mit eigenem Bad gefällt uns. Schnell ist ausgepackt und im Kasten, der eine Sicherheitsverriegelung hat, verstaut. Beat entfernt als erstes die „Kindersicherung“ am Bett. Ein Gestell wie im Altersheim damit man nicht aus dem Bett fällt. Er wird es noch bereuen! In den Korridoren und im Zimmer fallen uns die vielen „Beutel“ auf, die überall umherliegen. Ob die Drake Passage tatsächlich so rau sein wird? Ich nehme vorsichtshalber eine Tablette, denn der Wind weht heute sehr stark.

 

Nach einem kleinen Entdeckungsrundgang durch das Schiff wollen wir die Abreise nicht verpassen. Doch alles verzögert sich wegen dem Wind. Per Lautsprecher werden wir noch vor dem Nachtessen aufgefordert in die Lounge zu kommen zu einem ersten Briefing. Kellner und Expeditionsteam werden uns vorgestellt und der „Safetydrill“ mit Schwimmweste wird gemacht.

 

Unterdessen ist das Schiff ausgelaufen und wir befinden uns bereits im ruhigen Beaglekanal. Im schön gedeckten Restaurant erwartet uns das Dinner und anschliessend machen wir noch ein paar Fotos bevor es ins Bett geht. Ich nehme die Warnung der Expeditionsleiter ernst und nehme noch eine Reisetablette, denn die See wird in der Drake Passage tatsächlich sehr rau. Dort trifft kaltes Polarwasser auf warmes Wasser aus dem Norden und vermischt sich.

 

2. Tag

Mitten in der Nacht erwache ich und höre Türen knallen, unser Kleiderkasten geht auf und alles liegt am Boden, Beat fliegt beinahe aus dem Bett - wir sind in der Drake Passage angekommen! Nun nimmt auch Beat eine Tablette und montiert die „Kindersicherung“ wieder am Bett.

 

Die Wellen sind 5 - 6 Meter hoch, es ist sehr unangenehm. Ich verzichte auf das Frühstück,  bin aber froh als mir Beat Früchte bringt (soll anscheinend helfen) und ein Gipfeli. Erst um 10.00 Uhr stehe ich dann auch auf und versuche torkelnd in die Lounge zu gehen um einen Vortrag über die Vögel in der Antarktis zu hören. Zum Glück kann man sich an den Reelings die es überall hat, festhalten. Oft braucht man dazu beide Hände. Gehen ist sehr schwierig, man wird richtig umhergeworfen und die Treppe hoch ins Obergeschoss ist auch nicht einfach zu bewältigen.

 

Das Nachmittagsprogramm mit einem Vortrag über die Pinguine in der Antarktis ist spannend. Nach dem ersten der täglichen Briefings und dem Nachtessen verschwinden wir ins Bett und versuchen zu schlafen. Wir sind noch immer in der Drake Passage.

3. Tag

In der  Nacht hat das Rollen nachgelassen und wir erreichen am Nachmittag die Süd Shetland Inseln und damit ruhigere Gewässer. Während des Briefings, das ausnahmsweise am Morgen stattfindet, wird uns erklärt wie ein Landgang mit den Zodiacs (Schlauchboot mit Aussenbordmotor) vor sich geht. Auch auf was man achten muss und was man anziehen sollte, damit man warm genug hat. Die Gummistiefel müssen anprobiert werden und die persönlichen Rettungswesten für die Zodiacfahrten werden verteilt.

 

Nach einem kurzen Mittagsschlaf (wir sind immer noch müde von den Tabletten), während das Schiff durch die „Nelson Straight“ fährt, geht es auf unsere erste Zodiacfahrt zur Robert Island. Dick eingepackt (zusätzliche zwei Paar Socken, Strumpfhose, Stiefel, wasserfeste Hose, zwei zusätzliche Jacken, Mütze, Snowboardjacke, zwei Paar Handschuhe und Rettungsweste) stehen wir unten im Schiff. Wir desinfizieren unsere Stiefel in der Wanne und steigen mit Hilfe der Besatzung in die Zodiacs. Los geht die  rasante kurze Fahrt zur Insel Robert. Ausgestiegen wird immer mit Hilfe der Expeditionsleiter im Wasser (wir haben ja Stiefel an!). Wir treffen auf tausende von Eselpinguine (Gentoopinguins) mit ihren roten Schnäbeln und vielen Jungtieren. Dazwischen liegen einige Seeelefanten. Auf der Rückfahrt muss unser Zodiac eine Zusatzschlaufe machen, denn das Schiff muss zuerst einen kleineren Eisberg wegschieben der hinter das Schiff gedriftet ist.

 

Beim Ausziehen unserer vielen Kleiderschichten macht Beat eine falsche Bewegung und kann sich kaum noch bewegen. Der Rücken schmerzt. Auf dem Schiff gibt es überall Durchzug (Türen werden überall geöffnet um nach draussen zu gehen, jedes mal entsteht ein eisiger Luftzug). Ich musste schon am Morgen bei der Ärztin Schmerztabletten holen für meinen Rücken. Vor dem Schlafen gehen nimmt auch Beat eine dieser Tabletten. Doch zuerst gibt es noch ein feines Nachtessen und dann um 21.30 Uhr ist „Briefingtime“! Da werden wir informiert was morgen alles passiert. Ja, Ferien sind das definitiv nicht!

 

4. Tag

In der Nacht hat es geschneit und es hat Nebel mit -4 Grad. Bereits um 9.00 Uhr besteigen wir die Zodiacs und fahren zur Insel „Paulet“. Dick eingepackt „watscheln“ wir mit unseren Stiefeln mit einem böigen kalten Wind, in Einerkolonne (damit wir die Pinguine nicht stören) zwischen tausenden von Adeliepinguinen umher. Die Windböen sind so stark, dass man fast weggeweht wird! Die Pinguine sind sehr neugierig, wenn wir stehen bleiben kommen sie ganz nah um uns zu beobachten. Die Steine und der Schnee sind für sie teilweise zu warm und so legen sie sich auf eine Eisscholle um sich abzukühlen! Die vielen jungen Pinguine mit ihren braunen Fellen werden fleissig von den Eltern gefüttert. Am Berghang sehen wir mit dem Feldstecher tausende von Kormoranen mit ihren Jungen.

 

Nach zwei Stunden sind wir froh wieder an Bord zu sein und unser Kapitän fährt weiter durch den „Antarctic Sound“. Wir ziehen uns nicht um und stehen dick eingemummt auf dem Deck. Bei strahlend blauem Himmel und Minustemperaturen fahren wir an hunderten von riesigen Tafeleisbergen vorbei. Nicht ungefährlich für das Schiff, denn der starke böige Wind weht von einer Seite und die Eisberge driften in die andere Richtung (passiert wegen der Strömung, da ein Grossteil des Eisbergs unter der Wasserlinie liegt). Wir können uns kaum sattsehen.

 

Am Nachmittag betreten wir das erste Mal das antarktische Festland am Brown Bluff. Nun stehen wir also auf dem 6. Kontinent, ein spezielles Gefühl. Am Strand liegt noch viel Eis. Die Adelie- und Eselpinguine hüten ihre Jungen die noch in den Nestern liegen. Die Eltern schützen sie abwechslungsweise vor dem Wind und vor den Vögeln die umherkreisen. Der Wind nimmt immer mehr zu und wir sind froh als wir wieder das Schiff erreichen.

 

Während dem Nachtessen fahren wir für kurze Zeit in die „Drake Strait“ und das Schiff rumort wieder. Ich muss mich hinlegen und eine Tablette nehmen!

5. Tag

Nach einer unruhigen Nacht, in der ich dank Tabletten gut schlafen kann, fährt die Ushuaia bei sommerlichen 5 Grad in die „Gerlach Strait“. Doch der Wind ist zu stark für die Zodiacs und so geht es weiter zur „Cierva Cove“ und wir erleben eine stündige Zodiacfahrt mit vielen Eisbergen und vorbei an vielen Gletschern. Und das bei Sonnenschein und ruhiger See. Wir beobachten auch eine Weddelrobbe mit ihrem Jungen, viele Zügelpinguine und einen Leopard Seelöwen auf einem Eisberg. Nachdem wir ganz nah ein Krachen hören, sehen wir wie sich der Eisberg neben uns bewegt und sich fast um die Hälfte der eigenen Achse dreht und sich dann wieder ausbalanciert. Da hat sich wohl unter der Wasserlinie ein Teil des Eisbergs gelöst. Gleich darauf passiert es, unser Motor im Zodiac will nicht mehr. Trotz genügend Benzin schafft es die Expeditionsleiterin nicht, den Motor zu starten. Schlussendlich ruft sie per Funk Hilfe und ein anderes Boot kommt angebraust. Der erfahrene Bootsmann bringt unseren Motor wieder zum laufen und danach geht die Fahrt zurück zum Schiff.

 

Nach einer längeren Mittagspause erreichen wir „Danco Island“ im Errera Channel. Die Zodiacfahrt ist toll, denn wir fahren mitten durch Eisschollen zur Insel. Über ein Schneefeld steigen wir auf einen kleinen Hügel und haben eine wunderbare Sicht über die Bucht mit grösseren und kleineren Eisschollen. Etliche Eselspinguine  bauen hier erst jetzt ihre Nester mit kleinen Steinen, andere brüten schon ihre Eier aus und die ersten Pingus sind auch bereits geschlüpft!

 

Ein strenger Tag geht zu Ende, Briefing ist um 21.30 Uhr und anschliessend machen wir noch einen kleinen Rundgang auf Deck mit einem herrlichen Sonnenuntergang. Ich lade noch Fotos herunter. Dann aber ab ins Bett. Um 23.30 Uhr ziehen wir die Rollladen runter, draussen ist es immer noch taghell!

6. Tag

Es gibt eine sehr kurze Nacht. Wir stehen um 5.45 Uhr auf und verzichten auf die Dusche. Dick eingemummt stehen wir bei -4 Grad und bei herrlichem Sonnenschein und stahlblauem Himmel auf Deck. Unser Kapitän fährt sehr langsam in den enge „Lemaire Channel“. Auf einer Eisplatte liegt eine „Krabbenfresserrobbe“ an der Sonne und erschrickt, als sie unser Schiff auf sich zukommen sieht. Zudem sichten wir junge Buckelwale. Die fantastische Durchfahrt durch die teilweise nur 800 Meter breite Passage dauert eine Stunde. Nach dem Frühstück verbringen wir den ganzen Morgen auf Deck an der Sonne. Es ist warm und windstill. Wenn wir auf der Bank auf der Schiffsseite sitzen ist es wie zu Hause vor der Skihütte. Der Unterschied: bei uns verändert sich die Landschaft dauernd. Leider können wir den „Port Charcot“ nicht anlaufen da die Bucht mit Eisbergen blockiert ist. Deshalb fahren wir direkt zur „Vernadsky Station“.

 

Hier steigen unsere mitreisenden Forscher aus der Ukraine aus und nehmen auch noch viele Lebensmittel mit. Sie werden hier drei Monate lang vor allem Klimaforschung betreiben. Die Station wurde von den Engländern erbaut und 1996 für einen symbolischen Betrag von einem Pound den Ukrainern verkauft. Da in dieser ukrainischen Station der Diesel ausgeht, bitten sie unseren Kapitän um Diesel. Unser Schiff fährt deshalb zwischen den Eisschollen möglichst nahe an die Station damit Diesel gepumpt werden kann. Hier ist auch der südlichste Punkt unserer Reise: 65° 15’

 

Am Nachmittag besuchen wir zu Fuss über ein sulziges Schneefeld (wir sinken immer wieder ein mit unseren Gummistiefeln) die alte „Wordie Station“ der Briten. Hier erhalten wir einen Einblick in das karge Leben der Forscher im letzten Jahrhundert. Nach dieser Anstrengung werden wir vom Zodiac abgeholt und bei den Ukrainern ausgeladen. Interessant wie so eine Station aussieht. Ich kann mir nicht vorstellen wie man hier ein Jahr aushalten kann, vor allem im Winter. Ein sonniger Tag wie heute ist hier auch im Sommer eine Ausnahme. Der Zodiac der uns zum Schiff zurückbringt macht noch eine Schleife zwischen einigen Eisbergen durch und hoppla, er steht doch tatsächlich wieder still. Diesmal gelingt es aber dem Fahrer nach einigen Versuchen ihn wieder flott zu kriegen.

 

Zurück an Bord erfahren wir, dass der Kapitän durch den „French Channel“ wieder nordwärts fährt, vorbei an riesigen Eisplateaus auf denen wir wieder eine Krabbenfresserrobbe sehen und in der ferne sogar einige Wale.

 

Und wieder gibt es ein Briefing erst um 21.00 Uhr. Wir sind todmüde und ab geht`s ins Bett!

7. Tag

Für einmal können wir richtig ausschlafen und bei strahlendem Sonnenschein und 4 Grad fahren wir am nächsten Morgen um 9.00 Uhr mit den Zodiac zum „Neko Harbour“. Mit den Gummistiefeln erklimmen wir einen Hügel. Es ist sehr warm und wir kommen ins Schwitzen. Die Aussicht auf die umliegenden Gletscher entschädigt für die Anstrengung. Wieder hat es viele Eselpinguine. Hier sieht man die „Pinguinhighways“ super. In Reih und Glied watscheln sie den Berg hoch und runter und es bilden sich richtige Strassen die so tief sind dass man oft nur die Köpfe der Pingus sieht. Ein lustiger Anblick.

 

Zurück an Bord erwartet uns ein Assado (CH: grillieren, D: grillen, E: Barbeque ;-)) auf Deck, während die Ushuaia über die „Gerlache Strait“und entlang des „Neumayer Channels“ zur „Dorian Bay“ fährt. Auch am Nachmittag stürzen wir uns wieder in die „Ausgangskleidung“ und fahren zum „Daymon Hut“, zu einem britischen Museum. Schon unglaublich unter welchen Umständen früher hier geforscht wurde! Das Wetter wird wieder schlechter und dementsprechend windet es. Obwohl es uns fast umweht, steigen wir im Schnee den Hügel hoch und sehen auf der anderen Seite „Port Lockroy“ die alte englische Forschungsstation, auch ein Museum. Nach einer stürmischen, wassergepeitschten Fahrt zurück zum Schiff sind wir nur wegen unserer wasserdichten Kleider nicht durchnässt. Noch vor dem Nachtessen fahren wir noch mit den Zodiacs zur „Port Lockroy“ Station. Hier und auf einer andern Station werden auch unsere Pässe gestempelt, so dass wir jederzeit belegen können, dass wir unsere Füsse auf den 6. Kontinent gesetzt haben. J 

8. Tag

Wir befinden uns mitten in der „Gerlach Strait“, die Sonne scheint und wir fahren mit den Zodiacs zur „Orne Island“, eine kleine Insel mit Zügel- und Adelipinguinen die fleissig ihre wuscheligen Jungen  füttern. Leider ist der Schnee so matschig, dass wir mit unseren Stiefeln immer wieder einsinken und deshalb nur kurze Zeit auf dieser Insel bleiben.

 

Nach der kurzen Schiffsfahrt zu der „Enterprise Island“ erleben wir eine stündige  Zodiacfahrt in den „Foyn Harbour“. Vorbei an traumhaften Gletschern mit den blauen Gletscherspalten, an alten Holzschiffen aus der Walfangperiode, geniessen wir die Ruhe. In dieser Bucht trafen sich die Walfänger und tauschten Waren und Informationen aus. Eines dieser Schiffe brannte aus und liegt nun einsam vor dem Gletscher in der Bucht. Freude haben wir an zwei Leopardrobben, die auf dem Schnee liegen und vor sich hindösen.

9. - 12- Tag

Nach der Fahrt durch die „Bransfield Strait“ bei unruhiger See und Richtung Südschettlandinseln, stehen wir bereits um 7.00 Uhr auf der Brücke um die schmale Einfahrt zur „Deception Island“ zu erleben. Diese Vulkaninsel hat nach der letzten Eruption 1969 einen See gebildet. Mit einer nur 270 Meter breiten Einfahrt, in der erst noch ein Fels mit einem Schiffswrack liegt, bedeutet das eine anspruchsvolle Navigation der Brücke. Es ist neblig und schneit bei 0 Grad. Die Einfahrt in diesen aktiven Vulkankrater ist spektakulär. Mit den Zodiacs fahren wir bei stürmischem Schneegestöber auf die Insel und schauen uns die Überreste einer Walfangstation an. Auf dem schwarzen Sandstrand kämpfen wir gegen den starken Wind und den Schneesturm an, um uns die verschiedenen zerfallenden Gebäude und die Tanks anzuschauen. Zurück kämpfen wir uns gegen den Sturm dann am Strand entlang und sind froh, als bereits ein Zodiac am Strand steht und uns zurück zum Schiff bringt. Einige Passagiere wagen es im Badeanzug in die kalte See ( Wassertemperatur: um die 0°) zu springen! Etwas für Verrückte, denn anschliessend mussten sie ja noch mit dem Zodiac zurück aufs Schiff fahren.

 

Am Nachmittag erleben wir die letzte Zodiacfahrt zur für uns schönsten Insel, der „Livingston Island“ und zum „Hannah Point“. In Einerkolonne gehen wir an tausenden von Esel- und Zügelpinguine mit ihren Jungen vorbei. Trotz Schneesturm und heftigem Wind freuen wir uns ein letztes Mal an den niedlichen Tieren. Mitten in diesen Pinguinen sichten wir noch einen einzigen Macaronipinguin mit seinen gelben Haarbüschen. Viele Elefantenrobben liegen faul umher oder spielen im Wasser. Unglaublich wie wendig die Tiere trotz ihrem enormen Gewicht sind. Eine halsbrecherische letzte Fahrt mit unserem Zodiacfahrer führt uns zurück zum Schiff. Hier geben wir unsere Gummistiefel und die Rettungswesten ab. Wir nehmen auch gleich eine Pille, denn nun geht es die nächsten zwei Tage durch die „Drake Passage“ zurück nach Ushuaia. Während der Überfahrt erfahren wir während verschiedener Präsentationen viel über die Geschichte, das Eis und die Tierwelt der Antarktis. Langweilig wird es uns nie.

 

Nicht erwähnt habe ich die vielen Vögel, insbesondere die verschiedenen Albatrosse die teilweise eine Flügelspannweite bis zu 3 Metern haben. Sie haben unser Schiff immer wieder begleitet und auf den Inseln waren sie überall zu finden.

 

Eine erlebnisreiche Reise geht nach 12 intensiven Tagen zu Ende und wir erholen uns auf dem Camping in Ushuaia.

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